Über uns

Ignacio Nicolás Cáceres Díaz
=> geboren am 23.03.97 in Castro, teils aufgewachsen auf der Insel Tenglo und dann Nähe der Stadt Puerto Montt (in Alerce), Chile
=> ist der älteste von 4 Geschwistern; 2 Schwester und ein Bruder
=> hat nach der Basisschule ein Jahr in Aquakultur (Aquafarming) gearbeitet und 1 Jahr Informatik studiert
=> hatte als Kind schon erste Missionserfahrungen zusammen mit seinen Eltern gesammelt, ist dann aber im März 2016 alleine nach Pichilemu gegangen um eine Jüngerschaftsschule zu absolvieren, wo er dann Judith kennen gelernt hat…

Judith Cáceres – Meier
=>
geboren am 18.06.91 in Männedorf (ZH), jedoch ab 1998 in Ettiswil (LU) aufgewachsen, Schweiz
=> die Jüngste von 3 Schwestern
=> hat nach Sek A die Lehre als Tiermed. Praxisassistentin in der Tierklinik in Luzern absolviert, hatte danach einen 4 monatigen Aufenthalt in  Irland als Aupair, hat in weiteren Tierpraxen als Aushilfe assisiert, ist im Januar 2012 das erste Mal nach Chile gereist um eine Jüngerschaftsschule zu absolvieren
=> hat zwischendurch nochmals in der Tierklinik in Oftringen als TPA aushelfen dürfen, ist aber seit März 2015 in der Schweiz abgemeldet und war bis Sept. 2016 freiwillige Helferin bei der Jüngerschaftsschule (mit Sozialarbeit verbunden) von der Organisation YWAM, wo sie im März 2016 Ignacio kennen gelernt hat…

Da Ignacio als Teilnehmer in dieselbe Schule gekommen ist, wo ich Mitarbeiterin war, hatten wir uns mit der Zeit etwas kennen lernen können, obwohl niemand von uns zwei bereits zu Beginn ein ernsthafteres Interesse an der jeweilig anderen Person hatte. Doch sich formende Gespräche und einen 3 monatigen Einsatz zusammen in der gleichen Gruppe nach Russland und Schweiz hatte uns erlaubt, uns näher, natürlich und somit in Wahrheit kennen zu lernen.
Für uns ist es heute noch sehr klar: unser Herr hatte auch da seine Hand über diese ganze Sache, denn menschlich gesehen sind viele unlogische und für uns unmögliche Dinge geschehen, die aber nach und nach Gottes Wille für unsere Leben bestätigt haben.
Wir haben uns also auf ganz natürlicher Basis kennen und mögen gelernt, trotz den schrägen „Ticks“, die jeder in seinem Charakter mit sich gebracht hat. 😉
Im Sept. 2016 haben wir dann offiziell eine Beziehung angefangen und so hat unser neuer Lebensabschnitt eine weitere Richtigung eingeschlagen; Gott hat in seiner Souveränität Türen geschlossen und andere geöffnet und wir haben nach und nach geschaut, was-wann-wo…
Schon sehr bald kam es zur Ziviltrauung in Chile (23. Februar 2017) und zu unserer Überraschung durften wir mit viel Unterstützung auch in der Schweiz kirchlich heiraten (20. Mai 2017). Ich hatte bereits meine chilenische ID, deshalb war unser Prozess in Chile sehr einfach und zu Allem noch viel günstiger (ca. 3.00 CHF Papierkram-Kosten) und die Registrierung der Heirat in der Schweiz auch.
Seit Beginn unserer Beziehung hatten wir die Überzeugung, dass wir in die Mission gerufen sind, also als Ehepaar, doch bevor wir die definitive Idee hatten, wo und mit wem unsere Missionsarbeit beginnen würde, durften wir mit Hilfe von weiteren Personen 3 Monate in Kanada verbringen, um unser Englisch zu verbessern, das wir auch in der Mission einsetzen möchten.
Unsere Missionsarbeit als Ehepaar hat also seit dem April 2018 im Süden Chile’s begonnen. In Richtung Insel und Berggebiete werden wir uns konzentrieren, für die Zeit, die wir hier nützen können, allerdings sind wir offen um weitere Kontakte ausserhalb von Chile zu knüpfen (viele Kontakte bestehen von früheren Beziehungen) und so auch anderen Menschen und Gemeinde Unterstützung und Dienst leisten zu dürfen.

Unsere Überzeugungen:
=> wir glauben an den dreieinigen Gott und dass die Bibel das von Gott inspirierte Wort ist und somit absolute Wahrheit spricht (die man aber nicht einfach irgendwie und ohne jegliche Kontexte interpretieren kann)
=> deshalb glauben wir auch, dass jeder Mensch ein Sünder ist und einen Retter braucht, der ihn/sie aus der Finsternis ins Licht führen kann
=> wir glauben, dass Jesus Christus gekommen ist um für alle Sünden der Menschheit am Kreuz auf Golgatha zu sterben und seine Kinder durch ihn mit Gott zu versöhnen und, dass durch seine Auferstehung ein neues Leben möglich ist, weil ER das ewige Leben ist und gibt
=> auch sind wir überzeugt, dass NUR Gott durch seinen heiligen Geist die Menschen befähigt, an IHN zu glauben und IHM nachzufolgen

Wir als Ehepaar möchten dem Ruf nachfolgen, den wir glauben, hat Gott für uns schon weit vorausgeplant: die Mission. Nicht alle sind für dasselbe berufen, natürlich nicht, und das ist das Geniale. Alle verschiedenen Gaben, die durch Gottes Gnade jedem Menschen gegeben wurden, lässt uns die Vielfältigkeit unseres Schöpfers sehen.
Wir möchten somit den Menschen in Not dienen, ihnen behilflich sein wie es in unserer Möglichkeit steht, für sie da sein, ihnen von dieser Guten Nachricht, dem Evangelium erzählen und wo es gewünscht wird (in Gemeinden oder privaten Häusern) auch zusammen die Bibel zu lesen, zu singen und zu beten.
Uns ist diese Arbeit eine riesige Freude und auch wenn es natürlich keine einfache Arbeit ist (weite Wege mit ÖV und zu Fuss, herausfordendes Klima, siehe mehr Beschreibung in Blog-Einträge oder auch PDF), so ist es doch immer wieder auch ermutigend, wenn man da und dort mal ein Lächeln auf dem Gesicht sieht und gewisse Personen ermutiget sein dürfen. Wir können nur dahin gehen und dienen, aber es ist durch Gottes Gnade, dass Menschen ermutigt, gestärkt oder gar auferbaut werden.

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele. Markus 10,45

Cáceres – Meier